Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde und Mitarbeiter der Evangelischen Kirchengemeinde in Obertshausen,
ein turbulentes erstes Halbjahr geht für mich zu Ende, und in Kürze verabschiede ich mich in den Sommerurlaub. Seit meiner Wahl zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands unserer Gemeinde habe ich sehr viel gelernt: über die offiziellen und inoffiziellen Strukturen unserer eigenen Gemeinde, aber auch über gesamtkirchliche Strukturen. Ich habe viele Gespräche geführt und tolle Menschen aus unserer Gemeinde kennen gelernt. Ich bin ganz tief eingetaucht in unsere Gemeinde und habe manches besser verstanden, manches mir bisher unbekannte entdeckt. Ich möchte allen herzlich danken, die mir dabei geholfen haben durch ihre Erläuterungen, ihren Zuspruch und ihr Gebet.
Ich habe gesehen, wie leicht es uns fällt, ein Urteil über andere zu fällen, und wie schwer, sich selbst richtig einzuschätzen. Wie leicht es fällt, zu kritisieren, und wie schwer, zu loben. Wie leicht es uns fällt, über andere zu reden, und wie schwer, miteinander zu reden. Wie leicht es uns fällt, eine Meinung zu haben, und wie schwer, einer Meinung zu sein oder seine Meinung zu ändern. Das ist nicht nur das normale Spannungsfeld im Zusammenleben in der Partnerschaft oder in der Familie, sondern auch das Spannungsfeld für das Zusammenleben und Zusammenwirken in einer Gemeinde, vor allen dann, wenn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (viele Glieder) an einem Ziel (ein Leib) arbeiten, um Jesus zu dienen (vgl. 1. Kor. 12). Ich möchte uns ermutigen, weiter um Einheit zu beten und um die Kraft, die Mitmenschen (Mitchristen) mit Jesu Augen zu sehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Sommer- und Ferienzeit.
Vorher aber gibt es noch einige interessante Informationen zum Weitergeben.