Vakanz
Im Kirchenvorstand haben wir gemeinsam mit Pröpstin Scherle und Dekan Tag das sog. Bilanzierungsgespräch geführt. Dabei haben wir auf die Entwicklungen in unserer Gemeinde in den vergangenen Jahren zurückgeschaut und daraus das Profil des zu suchenden Pfarrers abgeleitet. Daran schließt sich nun die offizielle Ausschreibung der Stelle im Amtsblatt der EKHN an.
Zu allem sind wir zusätzlich dadurch herausgefordert, dass infolge einer Verfügung der Landeskirche Stellen wie unsere nur noch befristet (bis Ende 2014) besetzt werden dürfen, da aktuell nicht sicher ist, ob unsere Gemeindegliederzahl zum Zeitpunkt der nächsten Pfarrstellenbemessung (2015) die Bedingungen für zwei volle Pfarrstellen erfüllt.
Beten wir, dass Gott unseren neuen Pfarrer schon im Blick hat, damit wir im Laufe der kommenden Monate auch Bewerber haben.
Familie Oliver Müller geht auf die Philippinen
Katja und Oliver Müller gehen Anfang Oktober mit YMEM (Jugend mit einer Mission) für sechs Monate auf die Philippinen. Sie nehmen doch bis Ende Dezember an einer Jüngerschaftsschule (DTS) in Baguio teil und starten dann mit dem DTS Family Team auf verschiedene Einsätze. Jana und Silas gehen natürlich mit. Baguio liegt ca. 6 Stunden nördlich von Manila in 1.500m Höhe auf der Nordinsel der ca. 7.000 philippinischen Inseln. Das Klima dort ist mit 16 bis 26°C erträglich.
Familie Müller wird am 2.10. im Gottesdienst offiziell ausgesandt, an diesem Tag wird auch die Kollekte für ihren Dienst zusammen gelegt. Wer möchte, kann Familie Müller auch darüber hinaus über das
Missionskonto unterstützen.
Familienarbeit ist auch ein Thema für uns in der Gemeinde: Junge Familien einbinden, die Kinder in die Kinderkirche einladen, Angebote für junge Familien schaffen. Wir sind gespannt auf die Eindrücke und Erfahrungen, die Müllers dann im Frühjahr 2012 wieder mitbringen.
Gemeindefest Rückblick
Viele von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, waren dabei, beim Gemeindefest im August. Es war sicherlich ein Ritt durch die unterschiedlichen Emotionen.
Von der Predigt von Pedro Rodriguez, die uns einlud, ja aufforderte, unser Christsein in die Welt um uns herum hineinzutragen, über die Verabschiedung von Pfarrer Michael Klesy aus unserer Gemeinde durch Dekan Carsten Tag und durch Sie alle, bis hin zum Konzert mit unserem Chor und Posaunenchor, dem Menschenkicker-Turnier, den tollen Cocktails. Der verregnete Mittag wurde entschädigt durch einen wunderschön warmen Nachmittag.
Es war ein kleineres Gemeindefest als sonst, dafür war viel Zeit für Begegnung, Gespräch und die Pflege von Beziehungen – und dafür ist ein Gemeindefest ja auch da.
Ich danke allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen für ihren Einsatz, den Gruppen für die Dienste, den Spendern für den Kuchen, die Salate und die Blumen – ganz besonders danke ich Liz Krause und ihrem Team, die wieder die wesentliche Organisationsarbeit im Vorfeld geleistet hat.
Rodriguez-Besuch in Obertshausen geht zu Ende
Mitte September geht der Besuch von Familie Rodriguez in Obertshausen zu Ende. Die Zeit war gefüllt mit Besuchen und Vorträgen in allen Gemeinden, die Pedro und Dorle unterstützen. Und dennoch war auch Zeit, durchzuatmen und aufzutanken. Für uns war es toll, dass alle vier, Pedro, Dorle, Simón und Julian, immer wieder auch in der Gemeinde präsent sein konnten, in einigen Hauskreisen, bei Backbone und im Gottesdienst. Der letzte offizielle Termin in unserer Gemeinde ist am 20.9. um 20.00 Uhr beim Abend des Jugendfördervereins. Wir sind alle herzlich eingeladen.
Es war auch eine gute Gelegenheit, die Arbeit unserer Missionare näher kennen zu lernen und auch ganz persönlich zu erfahren, was es heißt, als Missionar zu arbeiten. Vielleicht hat sich der eine oder andere auch dazu entschieden, wenn schon nicht selbst in die Mission zu gehen, diese Arbeit auch
finanziell zu unterstützen. Wir – und natürlich auch die Missionare – würden uns freuen!
Wir wünschen Pedro und Dorle Gottes Segen für ihre weitere Arbeit auf La Palma.
24-7-Prayer auch in Obertshausen
In der Woche vom 13. bis 20. November wollen wir uns als Gemeinde an der Gebetskette für Rhein-Main beteiligen. Wir wollen rund um die Uhr sieben Tage lang (d.h. 24-7) beten. Beten ist dabei zu verstehen als „Nähe zu Gott leben“. Damit ist also nicht nur (aber auch) das Sprechen gemeint, sondern das Schweigen, das Singen oder das Tanzen, das Schreiben oder das Malen – oder das Staunen. Es gibt viele Möglichkeiten und Ausdrucksformen für Gebet.
Nun laden wir herzlich dazu ein mitzubeten, sich dazu in eine Liste einzutragen, die entweder
hier (Passwort: Waldkirche) oder im Gemeindehaus zu finden ist. Ansprechpartner ist Corinna Seger, die auch die täglich abgleicht.
Auf der
Homepage von 24-7-Prayer gibt es weitere Informationen zur Geschichte bzw. zu den Erlebnissen, die Menschen im Gebet und auch in Gebetsräumen hatten. Zum Start gibt es ein Ermutigungstreffen am 4. Oktober um 20.00 Uhr im Gemeindehaus.
Gleichzeitig suchen wir noch Menschen, die einzelne Tage in ihre Verantwortung übernehmen, regelmäßig nach dem Gebetsraum schauen oder vielleicht eine Lücke selbst auffüllen. Bitte sprecht dazu
Corinna Seger direkt an.
Stufen des Lebens
Der nächste Durchgang von „Stufen des Lebens“ startet. Auf der Grundlage von Mose-Geschichten geht es darum, mit anderen Menschen durch kreative Methoden ins Gespräch zu kommen und neue Impulse und Perspektiven für das eigene Leben zu bekommen.
Die vier Kurseinheiten finden ab 25.10.2011 wöchentlich statt. Der Vormittagskurs trifft sich von 9.30 – 11.30 Uhr mit Heidi Lotz und Angela Mürell, der Abendkurs von 19.30 - 21.30 Uhr mit Monika Weikard und Ingrid Stahl im Gemeindehaus. <<
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Anmeldungen
hier bitte bis zum 16.10.2011, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Das schnöde Geld
Mit der Herbstsynode der EKHN beginnt auch ein neues Kapitel im Wettbewerb um die Zuteilung von Stellen zu den Gemeinden. Zum 1.1.2015 wird die nächste Runde der Pfarrstellenbemessung durchgeführt. Dabei wird zweistufig zugeteilt: Zunächst erhält die Dekanatsebene anhand der Gemeindegliederzahl ein Pfarrstellenkontingent. Dieses Kontingent wird dann, voraussichtlich nach im Dekanat selbst entwickelten Kriterien, auf die Gemeinden zugeordnet. Auch dabei wird die Gemeindegliederzahl die wichtigste Größe bleiben.
Wie schon bei der Gemeindeversammlung ausgeführt, bewegt sich die Anzahl der Gemeindeglieder in Obertshausen stark auf die Schwelle zu, unterhalb derer wir nicht mehr automatisch mit zwei vollen Pfarrstellen rechnen können. Es wird klar: Menschen von Jesus zu erzählen, sie zum Glauben führen, ist eine Sache (sehr wichtig!), aber sie auch dazu zu einzuladen, in unsere Gemeinde einzutreten, in der nächste Schritt.
Wussten Sie z.B., dass man beim Umzug automatisch der neuen Wohnsitzgemeinde zugeordnet wird? Wer also aus Obertshausen kommt und nun z.B. im Rodgau wohnt, aber weiterhin hier seinen Mittelpunkt sieht, kann sich umpfarren lassen, also auch offiziell zu unserer Gemeinde ummelden. Menschen, die aus anderen Kirchen/ Freikirchen in unserer Gemeinde kommen und hier ihren Mittelpunkt haben, können sich überlegen, ob sie in die Evangelische Kirche eintreten möchten.
Weitere Informationen und die nötigen Formulare hat Gabi Glatzel im
Gemeindebüro.
Allerlei Wichtiges
Gemeindehausvermietung: Die Reservierung von Räumen in Gemeindehaus oder gar die Anmietung für private Veranstaltungen soll bitte grundsätzlich nur über das
Gemeindebüro erfolgen. Der Kalender im Gemeindehaus dient nur der Information. Damit wollen wir sicherstellen, dass im Gemeindehaus auch wirklich Gemeindeveranstaltungen Vorrang haben.
Für die Zeit der Vakanz hat die Kirchenverwaltung uns vier zusätzliche Bürostunden genehmigt. Ich freue mich, dass Ingrid Klein neben ihrer Tätigkeit bei Tor zu Bibel, in einem Hauskreis sowie im Kirchenvorstand diese Aufgabe übernommen hat. Ziel dieser Stunden ist explizit die organisatorische Entlastung von Pfarrer Ralf Richter.
Die
Konfirmanden starten heute in die
Klostemühle zur ersten Konfirmandenfreizeit. Bitte betet um Bewahrung für die Mitarbeiter und darum, dass die Konfirmanden Jesus kennen lernen.
Die nächste Runde „
Tor zur Bibel“ steht vor der Tür. Wir starten am 21. Januar für acht Wochen, in diesem Jahr gibt es nur einen Vormittagskurs. Ingrid Klein hat wieder die Gesamtleitung (Danke dafür!) und sucht wieder Helfer zur Dekoration, zum Essen, zum Beten aber natürlich auch für die Mitarbeit in den Gruppen. Bitte sprecht
Ingrid aktiv an.
Die nächsten Termine
- 17.9. Frühstückstreffen für Frauen
- 20.9. Geselliger Abend des Fördervereins mit Pedro + Dorle Rodriguez
- 24.9. Dekanatssynode bei uns im
- 25.9. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Erwachsenentaufe, anschl. ein weiterer Tauf-GD,
- . 13.00 Uhr Radtour mit der kath. Gemeinde St. Pius, Hausen, Treffpunkt am Friedhof in Hausen
- 2.10. Gottesdienst zum Erntedankfest
- 4.10. 20.00 Uhr Ermutigungstreffen für 24-7Prayer im Gemeindehaus
- 6.-9.10. Kongress 24/7-Prayer in Frankfurt (Informationen gibt’s
hier)
- 10.10. Kirchenvorstandssitzung
- Ab 25.10. Stufen des Lebens
Wir beten und wir hören. Aber rechnen wir wirklich damit, dass Gott gibt, was wir erbitten? Sind wir tatsächlich bereit, zu gehorchen oder uns darauf einzulassen, was Gott für uns bereit hält? Wie aber prüfen wir unsere Erkenntnisse, wo aber bündeln wir unsere Ergebnisse? Läuft jeder los und macht „sein Ding“, wie er es von Gott verstanden hat?
Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir im Kirchenvorstand nur der Koordinator solcher unterschiedlicher Aktivitäten/ Ansätze/ Konzepte sind. Viele starten etwas und wenn es erfolgreich ist, muss es wohl gesegnet sein, wenn nicht, auch gut (vgl. Ag6). Wenn es aber gesegnet ist, kann es kein Argument geben, davon zu lassen. Wie aber können wir als Kirchenvorstand als Leitungskreis dieser Gemeinde die Kräfte bündeln, denn 10 Leute mit einer gemeinsamen Vision können mehr erreichen als ein Leut, auch wenn beide Ideen von Gott unterstützt werden.
Das heißt ja nicht, dass andere Ideen nicht berücksichtigt werden oder gar schlecht sind. Ich fürchte nur, wir verzetteln uns, weil wir unsere Kraft (auch unsere Gebetskraft) nicht genügend fokussieren.
Wie oft höre ich von Mitarbeitern, die sich ausgebrannt oder unter Druck, die am Perfektionismus anderer verzweifeln, die keine Kraft mehr haben, ihren Weg weiter zu gehen. Leiterschaft ist nicht nur für Vorgaben und neue Ideen zuständig. Leiterschaft sieht – so verstehen wir es im KV jedenfalls – in erster Linie den Mitarbeitenden im Zentrum, als Erleichterung, als Entlastung, als Hilfe. Es muss ja nicht jeder Mitarbeiter das „Rad neu erfinden“! Aber bin ich auch bereit, meine Arbeitskraft und meine Leidenschaft einfach einzubringen, auch wenn ich einzelne Teile nicht verstehe/ nachvollziehen kann/ anders machen würde? Wie stehe ich persönlich zu Leiterschaft?
Unser Gemeindeziel ist, Menschen zum Glauben einzuladen, in die Gemeinde einzubinden und zur Mitarbeit zu ermutigen. Dabei wollen wir als Gemeinde wachsen, im Glauben und auch an Zahl. Wenn wir uns dazu z.B. auf gemeinsame Umsetzungskonzepte einlassen könnten, unsere eigenen Vorstellungen einbringen, uns aber auch einordnen könnten – wie groß wäre das Wachstum unserer Gemeinde?
Möchten sie dazu Ihre Meinung sagen? Schreiben Sie
mir.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
Herzliche Grüße,
Ihr
Thomas Meyer-Haugwitz
Vorsitzender des Kirchenvorstands