Inhalt der Predigt: | Der Begriff "Liturgie" leitet sich vom altgriechischen Wort "leiturgia" ab, was "öffentlicher Dienst" oder "Gemeindedienst" bedeutet.
Es setzt sich aus "laos" für "Volk" oder "Volksmenge" und "ergon" für "Werk" oder "Dienst" zusammen.
Im Laufe der Zeit wurde der Begriff im Kontext des jüdischen und christlichen Gottesdienstes für die Ordnung und Gesamtheit der religiösen Zeremonien und Riten verwendet
1. Was ist ein liturgischer Typ überhaupt?
„Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.“ (1 Kor 14, 40)
„Betet den Herrn an in heiligem Schmuck; es fürchte ihn alle Welt!“ (Ps 96,9)
"Gelobt seist du, HERR, unser Gott, König der Welt, der das Brot aus der Erde hervorbringt.“
„Gelobt seist Du, HERR, unser Gott, König der Welt, der Du die Frucht des Weinstocks erschaffen hast.“
„Wer darf hinaufsteigen auf den Berg des HERRN, wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?“ (Ps 24,3)
3 Mose 23
Jesaja 6,1-3
Offenbarung 4
2. Was können wir vom liturgischen Typ lernen?
a) Gott ist ein Gott der Ordnung – nicht des Chaos
„Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ (1 Kor 14,33)
b) Wiederholung vertieft Wahrheit
Psalm 136
Jeder Vers endet mit: „Denn seine Gnade währt ewiglich.“
c) Symbole sprechen oft tiefer als Worte
2 Mose 25,8-9
3. Fazit: Liturgie ist kein Käfig – sondern ein Gerüst
„Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden.“ (Joh 4,23)
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